Mobiler Jugendtreff Kalletal

Projektbeschreibung

In der Gemeinde Kalletal soll mit Unterstützung durch das LEADER-Programm ein mobiler Jugendtreff in Form eines Bauwagens entstehen. Dieser soll zunächst im Ortsteil Kalldorf aufgestellt werden, ist jedoch mobil einsetzbar und kann auch in anderen Ortsteilen des Kalletals eingesetzt werden und somit je nach Bedarf die Jugendarbeit auf den Dörfern flexibel unterstützen. Zielgruppe sind insbesondere junge Menschen aus den insgesamt sechzehn Ortsteilen des Gemeindegebiets, in denen bislang keine geeigneten Begegnungsräume zur Verfügung stehen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes ist die aktive Einbindung der Jugendlichen selbst. Diese sollen sowohl an der Gestaltung als auch an der Nutzung und Organisation des Treffpunktes beteiligt werden. Dadurch wird nicht nur ein sichtbares Zeichen für gelebte Jugendbeteiligung gesetzt, sondern zugleich Eigenverantwortung, Gemeinschaftssinn und die Identifikation mit der Heimatregion gestärkt. Gerade im ländlichen Raum kann dem häufig zu beobachtenden Mangel an niedrigschwelligen, selbstbestimmten Aufenthaltsorten auf diese Weise wirksam begegnet werden. Das Projekt stellt insofern einen kreativen, flexiblen und nachhaltigen Ansatz dar, um Rückzugstendenzen und Abwanderung junger Menschen entgegenzuwirken.

Im Idealfall könnte die Betreuung und pädagogische Begleitung des mobilen Jugendtreffs durch den Verein für Kinder- und Jugendarbeit Kalletal (KJK) e. V. übernommen werden, der bereits etablierte Strukturen in der Jugendarbeit vorhält. Dadurch könnten Synergien genutzt und eine kontinuierliche Betreuung sichergestellt werden.

Die Anregung für dieses Projekt entstand durch Gespräche mit den Jugendlichen vor allem im Ortsteil Kalldorf, denen ein Treffpunkt für gemeinsamen Austausch, Freizeitaktivitäten und Begegnung fehlt. Im Rahmen eines Jugendforums und einer Erstwählerveranstaltung wurde dieser Wunsch weiter bekräftigt, einen festen Jugendtreff zu installieren. Der Rat der Gemeinde Kalletal einigte sich im Mai 2026 darauf, eine Bewerbung bei der Lokalen Aktionsgruppe Nordlippe auf LEADER-Förderung einzureichen und den Eigenteil für das Projekt zu leisten.

Das Projekt wurde am 10.07.2026 durch die LAG Nordlippe beschlossen und kann nun in die Vorbereitung eines LEADER-Antrages gehen.

Steckbrief

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