Forum ländlicher Räume – Fördermittel kompakt

Das LEADER-Programm stellt sich Ehrenamtlichen vor

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Vereine und Institutionen und wie beantragt man was? Fragen wie diese hat das Forum Ländlicher Räume vor Kurzem im Innovationszentrum des Kreises Lippe in Dörentrup geklärt. Rund 90 Engagierte aus Vereinen und Institutionen haben unter anderem an einem Beispiel aus Hörste erfahren: Vernetzung hilft im Fördermitteldschungel.

Denn der Verein „Leben in Hörste e.V.“ zeigte beim Forum auf, wie Fördermittelakquise gelingen kann. Für eine „Heimatkonferenz“ tat sich die Dorfgemeinschaft zusammen und stellte dabei fest, dass es zahlreiche Fördermöglichkeiten für gute Ideen gibt, wenn man sich zusammentut, Kompetenzen bündelt und gemeinsam anpackt. Auch der Prozess der Antragstellung erscheint dann plötzlich nicht mehr so schwer.

Neben diesem „Best Practise“-Beispiel stellten die Regionalmanagements der LEADER-Regionen Nordlippe, Senne³ und 3L in Lippe das Förderprogramm LEADER vor. Dabei wurde besonders betont, dass sich die Regionen auf weitere innovative Projektideen freuen. Die Teilnehmenden wurden ermutigt, mit ihnen und weiteren LEADER-Regionen ins Gespräch zu kommen.

Kontakte knüpfen konnten die Besucher des Forums auch beim „Markt der Möglichkeiten“. Mit Ständen vertreten waren die LEADER-Förderung, der Verein „Leben in Hörste“, der Kreissportbund Lippe, die Kulturförderung, der ehrenamtliche Naturschutz, das Ehrenamtsbüro sowie das Fördermittelmanagement des Kreises Lippe. Neben Infomaterialien wurde auch direkt beraten und informiert.

Die Resonanz des Abends war durchweg positiv: Engagierte aus ganz Lippe kamen miteinander ins Gespräch, tauschten Erfahrungen aus und erhielten wertvolle Hinweise für ihre Vereins- und Projektarbeit.

„Wir freuen uns sehr über die rege Beteiligung und die positiven Rückmeldungen. Natürlich greifen wir für die nächsten Ausgaben des Forums die Themenwünsche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf. Es freut mich, dass das Format weiterhin so gut angenommen wird“, bilanzierte Ann-Kathrin Habighorst, zuständig für „Ländliche Entwicklung und Innovation“ beim Kreis Lippe.

Das Forum Ländlicher Räume hat damit einmal mehr gezeigt, wie wichtig Austausch und Vernetzung für die Zukunftsfähigkeit der lippischen Regionen sind.

Text/Fotos: Kreis Lippe

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