LEADER im Landtag

Am 29. Januar war unser Regionalmanagement gemeinsam mit Vertretern aus den weiteren 45 LEADER-Regionen in NRW zu Besuch im Landtag in Düsseldorf. Hier hatten wir die Chance, Arbeit, Wirkung und Bedeutung von LEADER in der ländlichen Entwicklung vorzustellen und mit den Abgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Für die Regionen im ländlichen Raum ist das LEADER-Programm ein wichtiges Instrument, um Maßnahmen zu fördern die direkt die Bedarfe der lokalen Bevölkerung abdecken. Die Entscheidungen für die Projekte werden vor Ort in den Regionen getroffen – dort wo die Wirkung sich direkt entfalten kann. Besonders hervorzuheben ist dabei der Beteiligungscharakter – als einziges Förderprogramm in NRW liegt die Verantwortung für die Projektauswahl direkt in den Händen der Menschen vor Ort, die sich in der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) zusammensetzen.

© MLV NRW

Nach einem Grußwort durch Ministerin Silke Gorißen präsentierten sich die Regionen mit Aufstellern aus den einzelnen Regierungsbezirken in der Wandelhalle, wo ein intensiver Austausch mit den Abgeordneten stattfinden konnte und die Bedeutung des LEADER-Programms für die Menschen im ländlichen Raum klar definiert und an den bisherigen Investitionen sichtbar gemacht werden konnte.

LEADER leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der ländlichen Räume und zur Verknüpfung regionaler Themen mit europäischen Strategien. Es macht Europa vor Ort erlebbar und sichtbar. Damit trägt LEADER zur Demokratiebildung und Teilhabe im ländlichen Raum bei. Die Gespräche im Landtag unterstrichen die Notwendigkeit langfristig gesicherter Rahmenbedingungen für die nächste LEADER-Förderperiode ab 2028. Dazu zählt für uns u.a. die Bereitstellung eines prozentual festen Anteiles für LEADER und eine weiterhin ausreichende Ko-Finanzierung durch die EU von 80%.

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