Die Ruhe hoch oben über Heidelbeck genießen

Der Heimat- und Kulturverein weiht neue Sitzgruppe ein

Der Heimat- und Kulturverein Heidelbeck hat am beliebten Familienplatz eine neue Sitzgruppe mit drei Bänken und einem Tisch installiert.

Bei bestem Sommerwetter machte sich Ende Juni eine kleine Gruppe aus Vorstand, Bürgermeister Mario Hecker und Regionalmanagerin Karen Baller auf den Weg, um eine kleine Wanderung zum beliebten Ausflugsziel zu unternehmen und die schöne Aussicht über Heidelbeck und Tevenhausen weit hinein ins nordlippische Bergland zu genießen.

Der Vorsitzende Thomas Ortmeier erläuterte noch einmal die Historie des Platzes, der ursprünglich vom ehemaligen Lehrer Helmut Link und seiner Frau Gerda vor etwa 15 Jahren „entdeckt“ wurde und für den die beiden die erste Sitzgruppe spendeten.

Diese war jedoch mittlerweile in die Jahre gekommen und konnte nun Dank der Förderung durch das Regionalbudget der LEADER-Region Nordlippe durch eine neue Gruppe ersetzt werden. Das Ehepaar Link hatte mit seiner Idee eines Wanderrastplatzes wohl den richtigen Riecher, denn bis heute erfreut sich der so getaufte „Familienplatz“ größter Beliebtheit bei Wanderern und Familien. Mittlerweile ist auch eine Liegebank und eine Informationstafel dazugekommen, denn der Platz liegt auf einer Etappe des bekannten nordlippischen Rundwanderweges „Weg der Blicke“, zwischen Potsdamer Platz und der Grenzhütte Zweiländereck. Auch die Wilddiebsroute und der Wanderweg X2 kommen hier vorbei.

Der Heimat- und Kulturverein Heidelbeck kümmert sich unter anderem auch um die Instandhaltung und Aufwertung des Wandermobiliars und hatte sich 2025 erfolgreich um die Förderung aus dem Regionalbudget Nordlippe beworben. Das Projekt wurde aus Mitteln der Bundesregierung Deutschland, des Landes Nordrhein-Westfalen und der LAG Nordlippe e.V. im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) mit einer Summe von 1.648,00 Euro gefördert, das entspricht fast 80% der Gesamtkosten, die der Verein für die neue Sitzgruppe aufwenden musste. Die restlichen 20% wurden aus Eigenmitteln des Vereins getragen.

Es ist nicht das erste Projekt des Vereins, welches mit Mitteln des Regionalbudgets gefördert werden konnte, wie Regionalmanagerin Karen Baller zu berichten wusste. Bereits das Sonnensegel und die Pflasterung auf dem Veranstaltungsplatz vor dem Dorfgemeinschaftshaus konnten in den letzten Jahren durch die LAG Nordlippe unterstützt werden und für 2026 ist eine weiter Sitzgruppe an der neuen Boule-Bahn geplant. An frischen Ideen, um die Lebensqualität vor Ort zu stärken mangelt es also nicht.

Bürgermeister Mario Hecker würdigte zudem das Engagement des Heimat- und Kulturvereins – nicht nur bei diesem Projekt – sondern in allen Belangen, die ein solcher Verein für das gesellschaftliche Leben und den Zusammenhalt auf dem Land unternimmt und fand anerkennenden Worte für die fortwährende Tatkraft der Mitglieder. Gerade in schwierigen Zeiten ist es für die Dorfbevölkerung wichtig, ein lebendiges Vereinsleben zu unterhalten, in dem Zusammenhalt, Unterstützung und Anstöße für Verbesserungen großgeschrieben werden.

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